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Das alpine Rettungswesen des Schweizerischen Alpenclubs feierte im Jahr 2001 ihr 100-jähriges Bestehen. Die öffentliche Hand konnte und wollte bei Bergunfällen nicht helfen, daher hat sich der junge SAC dem Problem selber angenommen. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges überspannte schon ein gutes Netz von Rettungsstationen, Materialdepots und Meldestellen das schweizerische Alpengebiet.
Am 1. Januar 2006 nahm die Stiftung Alpine Rettung Schweiz (ARS) ihre Tätigkeit auf. Die Stiftung wurde vom SAC und der Rega gegründet und eine ihrer wichtigen Aufgaben ist die Finanzierung des Rettungswesens. Ihr Zweck ist es in Not geratenen und hilfsbedürftigen Menschen in den Bergen zu helfen. Damit wurde das Rettungswesen indirekt vom SAC losgelöst. Damals wie heute wird der Rettungschef in Sachen Ausbildung an Zentral- und Regionalkursen unterstützt. Das spezifische Rettungsmaterial wie z.B. Seilwinde und Rettungsschlitten stellt die ARS zur Verfügung.


Organisation
Unsere Rettungskolonne verfügt neben dem Rettungschef über weitere sechs Einsatzleiter. Der Rettungschef und die Einsatzleiter werden von der Rega mittels Pager alarmiert. Die restlichen ca. 20 Mitglieder der Rettungskolonne werden bei Bedarf telefonisch aufgeboten.
Für die medizinische Betreuung stehen uns neben den Mitgliedern mit der Ausbildung zum Rettungssanitäter, wenn nötig die Rega oder die regionalen Rettungsdienste zur Seite. Wir verfügen über zwei Geländesuchhundeteams und über einen Fachspezialisten Canyoning. Lawinenhundeteams und Rettungsspezialisten Helikopter haben wir keine im Team, können aber auf solche von Nachbarstationen zählen.
Unser Materialmagazin befindet sich beim Autobahnwerkhof in Gesigen.


Einsatzgebiet (für Details siehe Karte)
Das Einsatzgebiet der Rettungsstation umfasst die grössere Umgebung von Thun begrenzt durch den Gurnigel, die Stockhornkette, das Justistal und den Hügelzug zwischen Emmen- und Zulgtal.
Neben eigentlichen Bergunfällen und Lawinenverschüttungen gehören auch die Suche nach vermissten Wanderern, Pilzsuchern oder Jägern und das Bergen von unglücklich gelandeten Gleitschirmfliegern zum Aufgabengebiet.


Nachbarstationen
In Übungen und Einsätzen arbeiten wir mit den weiteren Rettungsstationen des Kantons Bern und den angrenzenden Gebieten zusammen. Im Speziellen mit unseren Nachbarstationen Emmental, Erlenbach, Interlaken und Schwarzsee.


Alarmierung
Der schnellste und sicherste Weg einer Alarmierung führt über die Rega, Telefonnummer 1414. Die routinierten Profis auf der Einsatzzentrale beraten und unterstützen Sie schnell und kompetent und verfügen über die notwendigen schnellen Verbindungen.
Somit wird unsere Rettungsstation immer über die Einsatzzentrale der Rega aufgerufen, mit der wir im Einsatz in regem Kontakt stehen.
Merkblätter zur Alarmierung können auf der Internetseite der ARS unter der Rubrik "Im Notfall" im Register "Informationen" runtergeladen werden.
Spendenkonto
Als Privatperson, Firma, Verein oder Institution können Sie die wichtige Aufgabe der Rettungsstation Thun mit einem Geldbetrag sinnvoll unterstützen:

PC 30-26379-6

SAC Rettungsstation Thun
3600 Thun
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